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NIEDERKRÜCHTENER HEIMATPOST

 Die aktuelle Online-Zeitung des HEIMAT- UND KULTURVEREINs
der Gemeinde Niederkrüchten – HKV

 Ausgabe 12 - 2. Halbjahr 2017

  

Durch Scrollen haben Sie in dieser Ausgabe bequemen Zugriff auf folgende Rubriken:

AUSBLICK  -  RÜCKSCHAU -  EINST UND JETZT -  HKV-MITTEILUNGEN

 

 

 

HKV Radwanderung zur Kipshovener Kapelle am 21.9.2017

Ein Bericht von unserem Mitglied Hans Mankau

 

Teilnehmer:

 

27 Personen.

 

Wetter:

Temperaturen um 23° bis 24°. Kaum Wind. Ein freundlicher Frühherbsttag.

Dauer

Abfahrt 14 Uhr. Zurück in Oberkrüchten waren wir um 18:30 Uhr.

Strecke

Strecke rund 30 km von Oberkrüchten bis Oberkrüchten und von Elmpt bis Elmpt rund 40 km.

Tourverlauf:

Sammelplatz war auf dem Parkplatz vor der Kirche in Oberkrüchten an der Kirchstraße. Nach der Begrüßung und Anruf beim Hotel Esser, mit wie vielen Kaffee-Gästen zu rechnen sei, fuhren wir pünktlich ab über die Püttstraße und Verlängerung Richtung Varbrook. Weiter ging es nach Merbeck und dann über die Kahrbahn bis zum Wegberger Friedhof und dort links ab über den Grenzlandring nach Wegberg hinein, vorbei an Burg, Mühle und der Kirche St. Martin. Weiter ging es über die Beeker Straße bis zur östlichen Kehre des Grenzlandrings. Über den Radweg an der Straße „Am alten Schlagbaum“ fuhren wir bis Kipshoven. Dort überquerten wir die Chaussee und fuhren über die örtliche Straße bis vors Hotel Esser, bogen kurz nach rechts und links und waren am Ziel. Dort vor der Heilig-Kreuz-Kapelle erwartete uns bereits Frau Klein, die frühere Bürgermeisterin von Wegberg, die nahe der Kirche aufwuchs und dort heute noch wohnt.

Wir stellten die Räder ab, versammelten uns um Frau Klein vor dem Portal der Heilig-Kreuz-Kapelle und begrüßten sie. Frau Klein ihrerseits hieß uns willkommen und erzählte uns zunächst über Wegberg, seine Ortsteile und ihren Heimatort. Dabei überging sie auch nicht, dass der Ort Merbeck bis zur kommunalen Neugliederung 1972 zu Niederkrüchten gehörte.

 

Als nächstes erzählte Frau Klein über Geschichte Kipshovens und der Kipshovener Kapelle, datierend auf 1492. Dazu führte Frau Klein aus, dass sich ihre Schulkinder (sie war lange Zeit Lehrerin in Wegberg) dieses Datum im Heimatkundeunterricht gut einprägen ließ, da die Entstehung der Kirche mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus zusammen fiel. Dann schloß Frau Klein die Kapelle auf und wir traten ein. Und gleich umfing uns die besondere Atmosphäre, die die kunstreich ausgemalte Kapelle ausstrahlte. Besonders die Deckenausmahlung in grisailleartiger Ausführung erzeugte einen Eindruck des himmelhoch Entrückten. Und wenn man genau hinschaute zeigten sich in der  Rankenmalerei eingesprengselte allegorische Darstellungen von Tugenden und Untugenden wie Tapferkeit (zwei ringende Jungen) und Eitelkeit (junge Frau mit Handspiegel). Die grau-blasse Ausführung ließ das Gewölbe wie den Himmel entrückt erscheinen.

Auch die Wandgemälde, besonders groß und damit dominant, der Christopherus, beindruckten uns. Diese nun farbenfroh und sehr lebendig ausgeführt.

Frau Klein erzählte nun die Geschichte, wie die Bemalung wiederentdeckt wurde, denn sie war unter mehreren Übertünchungen versteckt. Als man 1968 im Zuge einer geplanten Renovierung damit begann den durch Feuchtigkeit schadhaften Innenputz abzuschlagen, entdeckte man darunter Spuren einer mittelalterlichen Ausmahlung. Diese wurde dann unter großem Aufwand insgesamt freigelegt, was auch riesige Geldsummen verschlang. Da bei der Entdeckung der Malereien diese Kapelle nicht aus der Liste der durch das Bistum förderbaren Kirchenbauten gestrichen war, gab es auch Kirchengelder zur Unterstützung der Arbeiten. Gleichwohl mußten auch weitere Gelder akquiriert werden und das im sechsstelligen Bereich. Eine riesige Herausforderung für die Kirchengemeinde. Frau Klein ging auch auf die Möblierung mit Bänken, Beichtstuhl, Orgelbühne, Orgel, Seitenaltar, Triumphkreuz, Wandleuchter und vor allem dem Hauptaltar ein. Dieser wurde 1879 erworben und befindet sich noch in der Restauration. Die in die Mitte des Altars gehörende sitzende Madonna (Anklang an Stephan Lochners Altarbild im Kölner Dom) thront derzeit auf den Seitenaltar. Leider war die hölzerne Ausstattung durch Holzwurmbefall sehr beschädigt worden.

 

Im Anschluss an die ausführliche Führung in dieser Kapelle bat ich noch um ein wenig Ruhe, ließ eine Tüte zum Sammeln kreisen mit dem Hinweis, für die Kapelle bestünde noch hoher Finanzbedarf, bedankte mich bei Frau Klein für die umfassende Führung und überreichte ihr einen kleinen Ordner mit Faltblättern zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten unserer Gemeinde. Toni Schönmackers durfte sogar noch an die Orgel und spielte zwei Stücke, „Maria breit‘ den Mantel aus“ und „Großer Gott wir loben dich“. Alle stimmten mit ein und ich lud Frau Klein noch auf eine Tasse Kaffee mit zum Hotel Esser ein, was sie aber ausschlug. Wir bedankten uns für die tolle Führung, Frau Klein für die Sammlung und die Faltblätter.

 

So verabschiedeten wir uns voneinander und wir gingen zum Hotel Esser. Dort wurden wir von Frau Esser freundlich empfangen. Sie hatte zwei große Tische für uns eingedeckt und Kuchen auf einer Anrichte zur Selbstbedienung hingestellt.

Nach dieser Stärkung ging es auf den Heimweg. Wir fuhren über die „Von-Agris-Straße“. Dann durch Wegberg über „Alter Kirchweg“ und immer geradeaus, über den Grenzlandring zur Straße „In Berg“, Richtung Molzmühle, dann die Straße Zum Thommeshof, über Schwaam, vorbei an der Lüttelforster Mühle und über Ryth zurück nach Oberkrüchten.

 

Anmerkungen:

Herbert Wieder unterstützte mich bei der Absicherung der Gruppe. Er fuhr mit roter Weste am Ende und ich vorneweg mit gelber Weste, was ich bei der Zahl der Teilnehmer für angebracht hielt.

 

Hans Mankau

 

Niederkrüchten, den .26.9.2017

 

Fotos sind hier zu finden:

 https://www.magentacloud.de/share/9tlzc03l72

 

 

 

HKV Radwanderung nach Erkelenz am 9.9.2017

 Ein Bericht von unserem Mitglied Hans Mankau

 

 

 

Teilnehmer:

8 Personen. Beim Start in Oberkrüchten zunächst 9 Personen. Eine Mitfahrerin verabschiedete sich, als kurz vor Erreichen der Bundesstraße 221 ganz starker Regen einsetzte.

 

Wetter:

Temperaturen um 17 bis 20°. Windstärken 3 bis 5 Bft. Regen bei der Hinfahrt bis zum jüd. Friedhof in Schwanenberg mit Unterbrechungen und teilweise heftig. Vor Erreichen der    B 221 hinter Oberkrüchten 

 

auf einmal so heftig, gepaart mit Wind, dass die neunte Mitfahrende sich verabschiedete.

 

Nachdem beim Erreichen des jüdischen Friedhofs in Schwanenberg das Regnen aufhörte und die Sonne zum Vorschein kam, blieb sie uns den restlichen Tag treu. Bei der Temperatur um 20°, hatten wir das ideale Wetter für eine Stadtbesichtigung.

                                                                       

Dauer

Abfahrt 8:30 plus 7 Minuten, nach kurzer Überlegung, ob überhaupt gefahren werden sollte. Zurück in Oberkrüchten waren wir um 18:35 Uhr.

 

Strecke

Strecke 42 km von Oberkrüchten bis Oberkrüchten und von Elmpt bis Elmpt 51 km.

 

Tourverlauf:

Ich führte die Gruppe an und Ulrich Seeboth sicherte sie am Ende ab. Zur Verständigung während der Fahrt hatte Ulrich je ein Walki-Talki für sich und mich dabei. So fuhren wir von Oberkrüchten über Varbrook nach Merbeck und weiter über die Kahrbahn Richtung Wegberg, dann Klinkum und dort vornean über Watern, zwischen Schloß Tüschenbroich und Angelteich durch, an Ulrichskapelle vorbei nach Schwanenberg bis hinter die Bebauung an der Straße in Lentholt. Dort trafen wir uns am früheren jüdischen Friedhof unseren Heimatführer Wilfried Merckens. Wilfried machte uns nach der Begrüßung mit der Bedeutung des Ortes (Friedhof und Ortschaft) und dem jüdischen Leben in diesem Bereich bekannt. An dieser Stelle trafen wir zugleich auf die Route gegen das Vergessen, die in und um Erkelenz ausgewiesen ist. Wilfried Merckens (WM) führte uns dann zunächst über Oerath bis zum historischen Rathaus in Erkelenz.

 

An der Kirche in Oerath hielten wir an dem dort gepflanzten Mispelbaum an, um uns über die Bedeutung der Mispel als Pflanze in geschichtlicher Zeit berichten zu lassen und als Kennzeichen auf Wappen im Herzogtum Geldern (Geldrische Rose). Baum von der Kirche (vom Heimatverein gestiftet und gepflanzt) trug reichlich Früchte. WM berichtete bei dieser Gelegenheit, dass bei Feinkost Worms in Erkelenz Mispelschnaps (43 0/00) und –likör gekauft werden könnte. Davon hatte aber niemand aus unserer Gruppe Gebrauch gemacht.

 

Weiter ging es in die Stadt, vorbei am Schulzentrum mit kurzem Aufenthalt zur Erläuterung des Schulwesens in Erkelenz (WM kannte sich bestens aus, durch seinen langjährigen Vorsitz im Schulabschluss der Stadt) und über den Zehnthhofweg (der Rummelplatz der Kirmes sollte umfahren werden) bis zum Rathaus.

 

Vor dem Rathaus empfing uns dann der weitere Heimatführer Hubert Rütten (HR). Dann ging es hinauf in den großen Sitzungssaal des Rathauses, wo HR uns einen Überblick über die Stadtgeschichte gab, auch über die Zerstörungen im zweiten Weltkrieg, wodurch Erkelenz in Schutt und Asche lag, nur St. Lambertus stand inmitten der Trümmerland-schaft. Der Vortrag kam so aus, dass wir im Anschluss daran gleich zur Mittagspause schreiten konnten. Die Frage nach Wo und Wie war schnell geklärt, als aus der Gruppe der Vorschlag kam: „zu Alberto!“, einem Restaurant im Bahnhof, was in der Tat eine super Empfehlung war, prima Atmosphäre, lecker Essen.

 

Über die Theodor-Körner-Straße ging es dann Richtung Stadtmauer und dort entlang zur Burg, einer herzoglichen Burg, also des Landesherrn. Vom Innenhof aus konnten wir den wieder hergestellten Turm bis zur oberen Plattform besteigen, die heute mit einem schützenden Dach abgedeckt ist. Dort oben machen wir noch Gruppenfotos und nahmen diesen Programmpunkt als Anlass, uns für die freundliche, kundige und zeitaufwendige Führung durch Erkelenz zu bedanken, aber nicht ohne uns mit einem Fotoband über Niederkrüchten zu bedanken.

 

Nach dem Abstieg gingen wir zurück zum Rathaus, wo wir die Räder abgestellt hatten und verabschiedeten uns endgültig um dann auch die Heimreise anzutreten.

 

Wir verließen Erkelenz über die Krefelder Straße und wechselten auf der Höhe von Oetrath auf Wirtschaftswege mit dem Ziel noch einen Zwischenstop an der Gnadenkapelle in Holtum einzulegen. Nach Kerzenspende und dem Marienlied „Segne Du Maria“ ging es weiter Richtung Heimat, aber nicht ohne einen Zwischenstopp am Eiscafé Longo in Wegberg. So kamen wir in guter Stimmung zuhause an.

 

Zusammenfassung:

Die Teilnehmer waren offensichtlich von der Tour angetan.

 

Hans Mankau

Niederkrüchten, den .11.9.2017

 

Nachtrag:

Segne Du Maria, segne mich Dein Kind.
Daß ich hier den Frieden, dort den Himmel find!
Segne all mein Denken, segne all mein Tun,
|: Laß in Deinem Segen Tag und Nacht mich ruhn! :|

2. Segne Du Maria, alle die mir lieb,
Deinen Muttersegen ihnen täglich gib!
Deine Mutterhände breit auf alle aus,
|: Segne alle Herzen, segne jedes Haus! :|

3. Segne du, Maria, alle die voll Schmerz,
gieße Trost und Frieden in ihr wundes Herz.
Sei mit deiner Hilfe nimmer ihnen fern;
|: sei durch Nacht und Dunkel stets ein lichter Stern. :|

4. Segne Du Maria, unsre letzte Stund!
Süße Trostesworte flüstre dann Dein Mund.
Deine Hand, die linde, drück das Aug uns zu,
|: Bleib im Tod und Leben unser Segen Du! :|

 

 

 

 

Gesangspremiere: "Oh, Krüchten ist schön!"

 

 

 

 

"Können Sie noch?" Christoph Schnitzler motivierte humorvoll die Sänger beim ersten "Singen am Liedbruch". Unter anderem wurde zur Melodie von "Aux Champs-Elysées" der Text "Oh, Krüchten ist schön!" gesungen. FOTO: Horst Siemes

 

Der Heimat- und Kulturverein lud erstmals zum Offenen Singen zum Liedbruch ein.

Zur Premiere vom "Singen am Lindbruch" lud der Heimat- und Kulturverein Niederkrüchten (HKV) ein. Die HKV-Vorsitzende Trudis Jans freute sich über die rege Teilnahme singbegeisterter Menschen. Mitglieder der Niederkrüchtener Männergesangvereine aus Birth-Dam und aus Elmpt mischten sich unter die Besucher. Humorvoll moderierte der musikalische Leiter Christoph Schnitzler das abwechslungsreiche Programm mit vielen bekannten Melodien. Er begleitete auf einem Podest stehend die Sänger mit seinem Keyboard.                                         Beim schwungvollen "Wochenend' und Sonnenschein" lugte tatsächlich am Ende eines verregneten Tages die Sonne durch die Bäume und tauchte den malerisch gestalteten Lindbruch in ein besonderes Licht. Da machte es Spaß Lieder zu singen wie "Das Wandern ist des Müllers Lust" und "Veronika, der Lenz ist da". Bei einigen Stücken konnten die Sänger ruhig den Blick auf den vorher verteilten Text vergessen. "Wem Gott will rechte Gunst erweisen!" , "Aber Dich gibt's nur einmal für mich", "Kein schöner Land" , "Auf einem Baum ein Kuckuck" und "Am Brunnen vor dem Tore" konnte jeder mitsingen.                                                                                                                                               Wer kennt nicht das Lied "Wunder gibt es immer wieder" gesungen von Katja Epstein 1970 beim Eurovision Song Contest? "Oh, 'Krüchten ist schön" nach der Melodie "Aux Champs-Elysées" von Joe Dassin war schon etwas Besonderes. Kleine Anekdoten lockerten die kurzweilige Veranstaltung auf. Schnitzler gab den Ton an und ermunterte die Sänger, lauter zu singen und erkundigte sich an anderer Stelle: "Können Sie noch"? Kein Problem hatten die Sänger mit "Horch, was kommt von draußen rein", "Der Mond ist aufgegangen", dem bekannten Lied von Reinhard Mey "Über den Wolken", "Tulpen aus Amsterdam" und "Nehmt Abschied Brüder".                                               Nur kurz wurde das Krüchtener Heimatlied angestimmt. Die Besucher dürfen sich nächstes Jahr wieder auf das Singen freuen. "Aber dann suchen wir einen wärmeren Termin aus", versprach Christoph Schnitzler. (maof)

 

 

 

Bericht über die Tagesbusfahrt in die Eifel


Am 5.7.2017 fand die diesjährige Tagesbusfahrt des Heimat – und Kulturverein Niederkrüchten 1975 e.V. (HKV) statt. Ziel war die Eifel. Vorstandsmitglied Johannes Wahlenberg plante den Ausflug minutiös bis ins kleinste Detail. Dafür gebührt ihm ein sehr großes „Dankeschön“ seitens der Teilnehmer und des HKV. Leider war er an diesem Tag aus familiären Gründen verhindert. Somit übernahm der Geschäftsführer, Werner Tiskens, die Reiseleitung.

Das erste Ziel war das Jugendstil-Wasserkraftwerk in Heimbach. Das Kraftwerk Heimbach, beziehungsweise das Urftkraftwerk, liegt in der Nordeifel im Stadtgebiet von Heimbach im nordrhein-westfälischen Kreis Düren. Bei strahlenden Sonnenschein und einer Temperatur von 28° hatten wir bestes Wetter.

Das Wasserkraftwerk wurde im Verbund mit der Urfttalsperre gebaut und am 8. August 1905 in Betrieb genommen Es liegt zwar an der Rur, bezieht aber sein Wasser aus der Urfttalsperre über den Kermeterstollen, der 67 Höhenmeter oberhalb des Kraftwerkes in zwei Druckrohre übergeht und eine Wassermenge von 16 m³/s abgibt. Das Kraftwerk war bei der Einweihung mit einer Leistung von 12 Megawatt das größte Speicher-Wasserkraftwerk Europas und wird von der RWE Innogy betrieben.

Das Elektrizitätswerk ist bis heute in Betrieb. Die ursprüngliche Ausrüstung mit acht Francis-Turbinen, die jeweils einen eigenen Generator zu 1,5 MW antrieben, war fast 70 Jahre in Betrieb. Die Turbinen wurden 1975 außer Betrieb genommen und durch zwei neue Maschinen mit höherem Wirkungsgrad ersetzt. Von den alten Maschinen sind noch zwei an Ort und Stelle verblieben, da die neuen Stromerzeuger deutlich weniger Platz beanspruchen. Eine weitere steht am Moselkraftwerk Fankel, eine zu Schauzwecken im Kraftwerk Weisweiler und eine in Brauweiler. Seitdem hat die Anlage eine installierte Leistung von 16 MW zur Abdeckung von Spitzenlast, in Betrieb überwiegend in den Vormittagsstunden der Wochentage. Dazu werden bis zu 18 m³ Wasser pro Sekunde benötigt. (Zum Vergleich: Die leistungsstärkste Windenergieanlage (Stand 2017) ist die MHI Vestas V164 mit 9 Megawatt installierter Leistung.) Bei maximaler Stauhöhe der Talsperre beträgt die Fallhöhe zum Kraftwerk 110 m.

Das Kraftwerk befindet sich in einem von dem Architekten Georg Frentzen entworfenen Jugendstil-Gebäude, das wegen seiner vollständigen Erhaltung besonders sehenswert ist. Repräsentativer Blickfang im Inneren ist die Ausführung der Leitwarte zur Steuerung der Generatoren: Sämtliche Messgeräte und Schalter wurden aus Messing hergestellt und auf Grundplatten aus Marmor montiert, die wiederum in Mahagoni eingefasst sind. Die Leitwarte selbst befindet sich auf einer Empore über den Maschinen. Die beiden bergseitigen Türme erhielten bei der Renovierung von 1990 bis 1991 wieder ihre charakteristischen Aufsätze. Der Innenraum der Maschinenhalle wird von Eisenbinderkonstruktionen frei überspannt. (Wikipedia)

Die Mittagspause verbrachte die Reisegruppe in der Abtei Mariawald. Es wurde immer behauptet, dass es dort die leckerste Erbsensuppe gäbe. Das kann man an dieser Stelle mit ruhigem Gewissen bestätigen.

Mariawald ist seit über 500 Jahren ein Ort des Gebets. Die Wurzeln unseres Klosters reichen zurück bis in die Zeit um das Jahr 1470. Damals erwarb der Heimbacher Strohdachdecker Henrich Fluitter in Köln ein Gnadenbild, das er an der Wegkreuzung am Bersched auf dem Kermeter in einer Hütte zur Verehrung aufstellte. Er selbst errichtete sich eine Einsiedelei, in der er bis zu seinem Tod lebte und das Gnadenbild und die stetig zunehmende Zahl von Pilgern betreute.

Pfarrer Daum von Heimbach, der die Betreuung des Gnadenbildes übernommen hatte, errichtete im Jahr 1479 ein hölzerne Kapelle und veranstaltete an jedem Samstag eine Prozession zum Gnadenbild. Da die Zahl der Pilger und damit auch der Aufwand für deren seelsorgerische Betreuung weiter stetig wuchs, bat Pfarrer Daum die Zisterzienser von Bottenbroich um Hilfe. Mit Urkunde vom 10. November 1480 schenkte er die Kapelle dem Zisterzienserkloster von Bottenbroich. Die Mönche verpflichteten sich, die Betreuung der Pilger zu übernehmen und ein Kloster zu errichten.

Am 4. April 1486 waren die notwendigsten Bauten errichtet und die ersten Mönche konnten unter der Leitung von Prior Johannes vom Goch das Kloster beziehen und das regulare Leben auf dem Kermeter beginnen, sodass dieser Tag das eigentliche Gründungsdatum der Abtei Mariawald ist. Die Neugründung erhielt den Namen Nemus Mariae - Wald Mariens.

Über 300 Jahre lebten die Mönche im Zisterzienserpriorat Mariawald und betreuten die Wallfahrt zur Schmerzensmutter. Zahlreiche Votivgaben zierten den Altar mit dem Schmerzensbild. Das Kloster wurde weiter auf- und ausgebaut. An besonderen Kunstgegenständen sind vor allem der Schnitzaltar zu nennen, in dessen Mitte das Schmerzensbild seinen Platz fand als auch prächtige bunte Glasfenster in Kirche, Kreuzgang und Kapitelsaal.


Ihren ersten großen Einschnitt erfuhr die Geschichte des Klosters Mariawald am 2. April 1795 als die französische Revolutionsregierung das Kloster aufhob. Der Klosterbesitz wurde versteigert oder einfach geplündert. Darunter auch die wertvollen Glasfenster. Der Schnitzaltar und das Gnadenbild konnten gerettet werden, indem sie 1804 in feierlicher Prozession in die Pfarrkirche von Heimbach überführt wurden. Die Klostergebäude wechselten mehrfach den Besitzer und verfielen schließlich ganz.

Nachdem das monastische Leben in Mariawald über 60 Jahre geruht hatte, machte Ephrem van der Meulen, Abt der Trappistenabtei Oelenberg im Elsass 1860 einen Neuanfang. Er war auf der Suche nach einem passenden Gelände für eine Klosterneugründung und entdeckte das verfallene ehemalige Zisterzienserkloster Mariawald. Er kaufte das Klostergut und veranlasste den Wiederaufbau. Am 24. Februar 1861 kamen die ersten Brüder aus Oelenberg nach Mariawald.

Die Neugründung hatte jedoch nur wenige Jahre bestand. Bereits am 10. August 1875 wurde das Kloster durch die Kulturkampfgesetze aufgehoben. Enteignet werden konnte das Klostergut aber nicht, da als Eigentümer immer noch Abt van der Meulen eingetragen war. Wied
erum stand das Kloster leer, diesmal zwölf Jahre lang, bis die Mönche am 18. Oktober 1887 nach Beendigung des Kulturkampfes das regulare Leben in Mariawald wieder aufnehmen konnten.

Nachdem die ersten Schwierigkeiten überstanden waren, gedieh das Kloster. Am 29. September 1909 wurde Mariawald zur Abtei erhoben. Während des Ersten Weltkrieges erlitt Mariawald schwere personelle Verluste, da nicht wenige Mönche zum Kriegsdienst herangezogen wurden. Das Kloster selbst blieb jedoch weitgehend verschont. Anders im Zweiten Weltkrieg. Bereits die Kriegsvorbereitungen bekamen die Mönche zu spüren. 1938 wurde Teile des Klosters zur Unterbringung der Arbeiter zum Bau des Westwalls beschlagnahmt. Drei Jahre später, am 21. Juni 1941 wurde die Abtei aufgelöst und die Mönche teils vertrieben und teils zum Kriegsdienst eingezogen. Einige Brüder blieben als Arbeiter in der Landwirtschaft auf dem Klostergelände. Zunächst wurden in Mariawald Waisenkinder untergebracht. Als die Westfront näher rückte, diente das aufgehobene Kloster als Feldlazarett. Gegen Ende des Krieges war das Kloster durch Angriffe der Alliierten bereits zu großen Teilen zerstört. Vor ihrem Abzug sprengten die deutschen Truppen den Dachreiter.

(www.kloster-mariawald.de)

Der nächste Programmpunkt war die sachkundige Führung  auf der NS-Ordensburg  Vogelsang.

Die NS-Ordensburg Vogelsang ist ein von den Nationalsozialisten in der Eifel oberhalb der Urfttalsperre auf dem Berg Erpenscheid errichteter Gebäudekomplex bei Schleiden-Gemünd in Nordrhein-Westfalen. Die Anlage diente, im Gegensatz zur SS-Junkerschule und zur Reichsführerschule, der NSDAP zwischen 1936 und 1939 als Schulungsstätte für den Nachwuchs des NSDAP-Führungskaders. Der unter Denkmalschutz stehende Teil der Bauwerke umfasst eine Bruttogeschossfläche von mehr als 50.000 Quadratmeter und gilt nach den Parteitagsbauten in Nürnberg mit fast 100 ha bebauter Fläche als die größte bauliche Hinterlassenschaft des Nationalsozialismus in Deutschland.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges Anfang 1946 erwog die britische Militärverwaltung zeitweilig den Abriss der Ordensburg als herausragendes Symbol des Nationalsozialismus. Im September 1946 beschlagnahmten die Briten 6354 ha  Land rings um die Ordensburg als Truppenübungsplatz. Die Bewohner mussten das Dorf Wollseifen räumen. Außer der Kirche und der Volksschule wurden alle Gebäude durch Schießübungen und Brände vollständig zerstört. Im Jahr 1950 wurde der Truppenübungsplatz („Training Area“ Vogelsang) mitsamt der ehemaligen Ordensburg von den Briten an die belgischen Streitkräfte übergeben.

Das belgische Militär nutzte das umgebende Gelände ab 1950 ebenfalls als Truppenübungsplatz und errichtete in der Anlage der ehemaligen Ordensburg weitere Gebäude, so den Unterkunftsblock „Van Dooren“, Tankstelle, Truppenunterkünfte für übende Truppen und weitere Nebengebäude zum „Camp Vogelsang“. Die Walburgiskapelle wurde im Eingangsgebäude eingerichtet. Bis ca. 1953 waren im Camp belgische Infanterie- und Artilleriesoldaten in Bataillonsstärke stationiert. Die Kasernenanlage diente aber im weiteren nur noch der mit ca. 250 zivilen und militärischen Kräften umfangreichen Übungsplatzkommandantur, dem Unterhalt der Kasernen und der Infrastruktur des Truppenübungsplatzes sowie der Aufnahme und Versorgung der übenden Truppen inkl. der Waffen und Geräte. Für den Bau der Soldatenunterkunft „Van Dooren“ wurden die bereits fertiggestellten Sockel- und Außenmauern des von den Nationalsozialisten geplanten Hauses des Wissens genutzt, so dass der gewinkelte Baustil dem Bau der Gebäude aus der NS-Zeit ähnelt. Auf dem benachbarten Fundament eines geplanten Hörsaales wurde das belgische Truppenkino (später Theater) errichtet.

Seit dem 1. Januar 2006 ist die Anlage wieder der Öffentlichkeit als „Vogelsang Internationaler Platz“ zugänglich, nachdem in dem erweiterten Militärgelände der Nationalpark Eifel, der erste Nationalpark in Nordrhein-Westfalen, errichtet worden war.

Derzeit befindet sich die Anlage Vogelsang noch im Besitz des Bundes, soll aber mit Unterstützung der Landesregierung auf den Kreis Euskirchen übergehen.

Die 2005 gegründete Vogelsang IP gemeinnützige GmbH hat sich die Umgestaltung und die Erarbeitung verschiedener neuer Nutzungskonzepte der gesamten Anlage zur Aufgabe gemacht. Nachdem zunächst nur kleinere Baumaßnahmen durchgeführt wurden, lief vom 23. April 2012 bis zum 11. September 2016 (Ausstellungseröffnung) der Umbau der ehemaligen Ordensburg zu einem Ausstellungs- und Bildungszentrum mit einer NS- und einer Nationalparkausstellung sowie einem neuen Besucherzentrum.

Ein temporäres Besucherzentrum mit Restauration wurde bereits 2006 in der ehemaligen Kantine der Burg (Ostflügel) eingerichtet und 2008 erweitert.

2011 wurde das belgische Truppenkino aus den 1950er Jahren saniert. In diesem befand sich sodann bis zur Fertigstellung des neuen Forums das temporäre Besucherzentrum.

Im neu geschaffenen, nun zentralen Besucherzentrum, wurde im September 2016 auf 800 m² die Dauerausstellung Bestimmung: Herrenmensch. NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen zur Geschichte der NS-Ordensburg in Verknüpfung mit allgemeinen Themen des Nationalsozialismus eröffnet. Eine große Nationalpark-Ausstellung sowie zusätzliche Wechselausstellungen in den bisher leer stehenden und ungenutzten Kellerräumen der Ordensburg informieren die Besucher.

Vom Adlerhof führt ein neuer Eingang zu den neu gestalteten Kellerräumen in Form einer mit einem Glasaufbau überdachten Treppe. Dieser Entwurf wurde auf Basis der Ergebnisse eines internationalen Architekturwettbewerbs im Jahr 2008 ausgewählt.

Das ehemalige Kino soll nach den Umbauarbeiten für Veranstaltungen genutzt werden und zudem neben den bereits heute zu Tagungszwecken genutzten Räumen des Forums West und Ost Kernstück eines neuen Tagungszentrums werden.

Es finden regelmäßig (meist täglich) mehrsprachige Führungen für Gruppen und Privatpersonen statt. Zudem finden regelmäßig Besteigungen des 48 m hohen Turmes statt, von dem die Besucher einen guten Ausblick auf den gesamten Nationalpark genießen können. Zudem wurden sämtliche Gebäude und Skulpturen durch gelbe Informationstafeln erklärt und zwei Rundgänge (Hang- und Plateaurundgang) ausgeschildert.

Das Jugend-, Natur- und Umweltbildungshaus Transit 59 des Roten Kreuzes, das Rotkreuz-Museum Vogelsang ip und das restaurierte Kino aus den 1950er-Jahren sind eröffnet und mit jeweils eigenen Bildungsprogrammen belebt.

Das Hallenschwimmbad aus der NS-Zeit, das auch das belgische Militär nutzte, sollte nach 2006 ursprünglich in eine Bar verwandelt werden, wurde aber erhalten, restauriert und wird durch den lokalen Schwimm- und Sportverein Vogelsang aus Schleiden wieder genutzt. Es ist Teil der umfangreichen Sportanlage, deren Sanierung noch bevorsteht.

Unklar ist hingegen die Zukunft der belgischen Kasernengebäude Van Dooren. Aufgrund der hohen Unterhaltungskosten könnte das nicht genutzte Gebäude mittelfristig abgerissen werden (außer den Fundamenten aus der NS-Zeit).

Es ist geplant, die Verwaltung des Nationalparks Eifel in den Gebäuden des „Malakoff“ genannten Torbereichs im Eingang zur Anlage unterzubringen.

Außerhalb der Ordensburg, im ehemaligen Truppenlager Schelde von Camp Vogelsang, werden seit Anfang 2017 Flüchtlinge untergebracht.

(Wikipedia)

 

Der Abschluss des Tages fand im Bauern – Cafè  Morsbacher Hof statt. Vorbereitet war, dank Johannes Wahlenberg, Kaffee, Tee und sehr schmackhafter Kuchen. Christiane und Rolf Reinartz haben das fast verfallene Gebäude restauriert und mit neuem Leben versehen. Dort kann man sich wohl fühlen.

 

Gestärkt und mit ganz vielen neuen Eindrücken im Gepäck traten wir die Heimreise an. Erwähnt sei noch unser Busfahrer, Harald Lippinghoff, von Kraftverkehr Schwalmtal der uns in jeder Situation sicher und souverän (auch rückwärts) durch den Straßenverkehr chauffiert hat. Danke dafür.

Gegen 19:30 Uhr erreichten wir wohlerhalten unsere Heimat.

 

Werner Tiskens, Niederkrüchten im Juli 2017

 

Fotos von Hegla Schulz, Herbert Postertz und Werner Tiskens können hier angesehen werden:

https://www.magentacloud.de/share/4l--e1narkhk

 

 

Was machen die Mitglieder des Heimat-und Kulturvereins Niederkrüchten 1975 e.V. bei trübem, kaltem Wetter? Sie suchen sich ein warmes Plätzchen!

 

So geschehen am 06.April 2017.

 

Da kam die seit langem geplante Besichtigung der Dachziegelei Laumans in Brüggen-Bracht gerade recht. Das Zusammentreffen der beiden Ereignisse war reiner Zufall.

Um 10 Uhr wurden 46 Teilnehmer der Heimatvereine Niederkrüchten und Wassenberg vom Geschäftsführer der Firma, Herrn Gerald Laumans, in Empfang genommen und begrüßt. Nach einer ausführlichen aber kurzweiligen Information über die Betriebsgeschichte, Betriebsphilosophie und Produktpalette folgte die eigentliche Betriebsbesichtigung.

 
 


 

Foto: Werner Tiskens

 

In mehreren kleinen Gruppen machten sich alle auf den Weg um zu sehen und zu erfahren, wie aus einem „Haufen Dreck“, ein fertiger Dachziegel entsteht.

Aus vier verschiedenen Tongruben wird das Vormaterial herbeigeschafft und in Brachts „größtem Carport“ gelagert. Ein großer Radlader entnimmt von dort die Mischung des noch groben Tons und transportiert sie an den Anfang der vollautomatischen Produktionsstraße.

Vom Startpunkt, dem Beschicker, gelangt das Material zunächst  in die Aufbereitung. Über den Kollergang, in dem zwei große Mühlsteine den Ton und die noch vorhandenen Steine zermahlen, führt der Weg weiter zum Walzwerk. In zwei Schritten wird der Ton auf eine Korngröße von 0,9 mm gebracht um anschließend im Sumpfhaus zu verschwinden. Die Lagerung im Sumpfhaus ist notwendig, weil die Restfeuchte der verschiedenen Tone angeglichen werden muss. Die Entnahme aus dem Sumpfhaus erfolgt später mit einem Kettenbagger.

Im Siebrundbeschicker wird die Materialfeuchte nachjustiert, die Mischung weiter homogenisiert und in der Strangpresse portioniert. In der Presse erhält der Rohling seine endgültige Ziegelform. Nach einem Trocknungsprozess ist der Ziegel schließlich kleiner geworden, weil das noch vorhandene Wasser verdunstet ist. Aufrecht stehend, aber dennoch eng zusammengepackt, werden die Ziegel  in einen Tunnelofen gefahren. Mit langsam steigender Hitze erfolgt dort der Brennvorgang.

 Nach dem Brennen wird jeder einzelne Ziegel geprüft. Dabei wird unter anderem auch eine Klangprobe  durchgeführt um verdecke Materialfehler und Risse aufzuspüren. Schadhafte Ziegel werden automatisch aussortiert. Zu handlichen Paketen verschnürt und auf Paletten gestapelt verlassen die Ziegel das Werk.

Nach den vielen gewonnenen Eindrücken fand bei einem kleinen Imbiss ein reger Gedankenaustausch mit Herr Laumans statt. Herbert Postertz bedankte sich im Namen des Heimat-und Kulturvereins Niederkrüchten für die gelungene Veranstaltung und wünschte Herrn Laumans und der Firma eine gute Zukunft. Walter Bienen vom Heimatverein Wassenberg schloss sich dem Dank an und erwähnte noch, dass es in Wassenberg einmal 19 Dachziegeleien gab.

 

 

HKV-Hauptversammlung 2017                                 

01.02.2017 - Der Heimat- und Kulturverein (HKV) Niederkrüchten hatte zur Jahreshauptversammlung in den Mühlrather Hof geladen. Nach der Begrüßung durch die 2. Vorsitzende Trudis Jans erhoben sich die zahlreich erschienenen Mitglieder um in einer Schweigeminute der vielen in 2016 verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Insbesondere wurde an den Vorsitzenden und Ehrenmitglied Hermann Böken erinnert. "Wir können und wollen ihn zunächst nicht ersetzen. Wir werden uns als Team präsentieren", so Geschäftsführer Werner Tiskens. So wurden denn auch die Aktivitäten des vergangenen und des zukünftigen Jahres von den jeweils verantwortlichen Vorstandsmitgliedern vorgetragen. Besonderen Beifall bekam dabei der unermüdliche Geschäftsführer und als Nikolausdarsteller Werbeträger für den HKV Werner Tiskens.

Das Veranstaltungsprogramm 2017 enthält viele Angebote, z. B. Wanderungen, Radwanderungen auf dem Vennbahnradweg, Besichtigungen heimischer Firmen, Mundartabende, Tagesbusfahrten, Mitsingkonzerte, eine 3-Flüsse-Tour durch die Eifel nach Trier und den periodischen Stammtisch.                                                                                      Quelle: Heimatnachrichten Niederkrüchten

 

Es wurde auch gewählt:

Werner Tiskens wurde als Geschäftsführer für drei Jahre wiedergewählt.

Neu in den erweiterten Vorstand gewählt wurden:

Hans Willi Ingenrieth - er wird sich zukünftig inrtensiv um das umfangreiche Archiv kümmern.

Artur Schrammen - wird in Zusammenarbeit mit Werner Tiskens den Internetauftritt des HKV gestalten und auf aktuellem Stand halten.

 

 

 


 

♦   AUSBLICK auf kommende HKV - Veranstaltungen

 

 

Stammtisch des HKV

 

Als eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme bietet sich der Stammtisch des HKV an. Dieser wird in loser Folge stattfinden. Weitere Termine entnehmen Sie dem Jahresprogramm.

Es gibt vieles worüber man sich austauschen kann. Vielleicht haben Sie noch Fotos, Dokumente oder einfach nur Erinnerungen an Ereignisse, die für den HKV von Interesse sein könnten.  

Der dritte Stammtisch in diesem Jahr findet am Do. 19.Oktober, ab 19:00 Uhr  in der Birther "Tenne" bei Herbert statt.

 Wir freuen uns auf Sie!

 

Mundart-Lesung

 

Der HKV läd zu einem kurzweiligren Nachmittag  in die Mühlrather Mühlle. Bei Kaffee und Kuchen unterhalten Sie  die Mitglieder des Arbeitskreises Mundart  Dr. K-H Achten, Ch. Bors, T. Götz und M. Peters mit Beiträgen in Krööchtener Plott.

Beginn: Sonntag, 26.November, 16:00 Uhr  

Der Eintritt ist für Mitglieder des HKV frei! (Es folgt eine gesonderte Einladung.)

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 


 

 


  

 

 


 

     

    

 

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