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21. Februar 2015  -  Der Klängerklub Elmpt e.V. feiert das 25jährige Bestehen

 

 

Unter dem Motto „Ose Verain wörrd viifontwentich“ konnte der Klängerklub Elmpt e.V. sein 25jähriges Bestehen feiern. Der Klängerklub Elmpt e.V. besteht seit 1990 und trifft sich einmal monatlich im „Hanse Hüske“ am Elmpter Marktplatz.

Über 90 Personen begrüßte der 1. Vorsitzender Theo Coenen am 25. Februar in der Gaststätte „Zur Post" in Elmpt. Neben den aktiven und ehemaligen Vereinsmitgliedern sowie deren Angehörigen erschien auch Bürgermeister Herbert Winzen mit seiner Frau Ute. Bürgermeister Winzen ging in seiner Rede auf die Ursprünge des „Älempter Plott“ ein und dankte dem Verein, dass er diese einzigartige Sprache lebendig halte. Winzen wörtlich: „Älempter Plott, liebe Gäste, das ist Heimat, Elmpter Heimat“

Beim anschließenden „Kaffee und Kuchen“ gab es natürlich auch die traditionelle „Rämmkes Flaa" wahlweise mit Apfel-, Kirsch-, und Pflaumenbelag.

Sicherlich ein erster Höhepunkt am Nachmittag war der Auftritt des Trommlerkorps „Gut Freund“ aus Overhetfeld. Dieses hatte sich spontan bereit erklärt unentgeltlich zu spielen. Dabei traf man genau den Nerv der „Klängerer“, die schnell zu Weisen wie "Freut euch des Lebens" einstimmten. An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an das Trommlerkorps „Gut Freund“.

Eine besondere Ehrung wurde den drei ehemaligen Vorstandsmitgliedern Dr. Willi In der Smitten (ehemaliger 1. Vorsitzender), Dr. Karl-Heinz Achten (ehemaliger 2. Vorsitzender) und Hans-Jakob Berger (ehemaliger Kassierer) zu teil. Sie sind alle Gründungsmitglieder und waren bis zum Herbst 2014 ununterbrochen im Vorstand aktiv. Vorsitzender Theo Coenen würdigte ihre Leistungen auf dem Gebiet der Elmpter Mundartpflege. So sind insbesondere Dr. Willi In der Smitten und Dr. Karl-Heinz Achten mit den schriftlichen Werken „Wie seij sue sägge" (1993) und den seit dem Jahr 2000 erscheinenden Bänden „Verschäije Schtökker en Älempter Plott“ als Redner und Autoren für den Verein unersetzlich. Auch bei der 800-Jahrfeier der Altgemeinde Elmpt im Jahr 2003 war der Klängerklub die treibende Kraft und Dr. Willi In der Smitten schlüpfte damals sogar in die aus dem 13. Jahrhundert stammende Figur des „Theodericus de Elint“. Alle erhielten eine persönliche Urkunde und ein Weinpräsent.

Natürlich kam auch das eigentliche „Klängern“ an diesem Nachmittag nicht zu kurz. Dabei machte Willi In der Smitten mit seinem Vortrag „Dat Leed van di Schötteraij“ den Anfang. Genau dieser Vortrag führte 1990 mit zur Gründung des Vereins. In der Smitten hatte ihn damals beim Sebastianustag der Elmpter Schützen vorgetragen. Der Grundstein für den heutigen Klängerklub war gelegt. Anni Küskens berichtet von „Et autojene Training“ und ihren persönlichen Erfahrungen damit. Karl-Heinz Achten erzählte erstmals von den „Älempter Orijinaalen“ wie unter anderem „Höltersch Däij“, „Schmiernippels Otto“, „Bärrschkes Petter-Händrik", sowie deren Eigenarten. Den Abschluss der Vortragsreihe setzte Matthias Sieben dann stolz mit „Oos Älempter Plott wörrd ovverleäve“.

Eine überraschende Zugabe gab es dann noch vom Vereinsmitglied Heinz Nethen, der „Et Höökske“ vortrug. Alle Vortragenden ernteten großen Applaus, gab es doch bei allen Rednern einige Angriffe auf die Lachmuskeln der Anwesenden.

Am späten Nachmittag, als die Veranstaltung zu Ende ging, meinte ein Vereinsmitglied: "Es war ein familiärer und sehr kurzweiliger Nachmittag."

 

 

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Text: Theo Coenen - Fotos: Jürgen Reineke und Werner Tiskens


 

3. Februar 2015   Klängere en Hanse Hüske  - hier einige Fotos

Heimat und Kulturverein Niederkrüchten 1975 e.V.  | info@heimatverein-niederkruechten.com